mit bad und wc, alles ok?

sanitär-anlagen für jede/n (einzeln) oder alle (zusammen)…

bezugnehmend auf den kommentar von frau bohnes mit dem hinweis, daß viele menschen sich in einem projekt ein eigenes bad/wc vorstellen, versuche ich einige aspekte von einem kollektiven ansatz darzustellen. mir persönlich schweben in vielen bereichen eher kreative, ungewöhnliche lösungen vor.      erstmal die problemlage: wc und sanitär werden gebraucht. von verschiedenen menschen unterschiedlich intensiv und mit unterschiedlichen ansprüchen. niemand braucht die anlagen 24 std am tag. also wäre rein zeitlich ein teilen möglich. in den „abgeschlossenen“ wohnungen in den „normalen“ wohnprojekten gibt es sicherlich in den einzelnen wohnungen auch nicht für jede person ein eigenes bad. also scheinen ja noch andere aspekte eine rolle zu spielen, z.b. sauberkeit. vielleicht könnte die akzeptanz von gemeinschaftsbädern erhöht werden, wenn garantiert wird, daß die toiletten sauber sind, z.b. durch häufiges putzen. die nächste frage wäre, da das objekt ja sicher den anspruch hat „barriere-frei“ zu sein, soll in jedes einzelzimmer ein großes bad das mit rolli zu befahren ist undsoweiter? ich denke nein, auch hier muß flexibel agiert werden.

lösungsvorschlag für die bad-frage
könnte eine lösung so aussehen: das projekt soll „gemischtbedürftig und multi kompetent“ werden, vielleicht sind von den 100 bewohner/inne/n 3 rollies, 4 menschen mit stark eingeschränkter bewegung und 2 die absolut kein gemeinschafts-wc abkönnen. 50 personen sind mit sauberen sanitäranlagen zufrieden und 41 ist es egal.dann würde es doch vielleicht reichen, wenn 12 oder 15 zimmer eigene bäder hätten (das wären mehr als der aktuelle bedarf, um flexibel zu sein), ein regelmäßiger und häufiger putzdienst eingerichtet wird und die restlichen bäder und toiletten mit besonderen extras eingerichtet werden, die es bei einzelnasszellen nicht geben würde: großräumige duschen, große badewannen, saunabereich und was es sonst noch für ideen gäbe. und, um mißverständnissen vorzubeugen, natürlich würde es zusätzlich zu den 15 zimmer-bädern mehr als nur 1 gemeinschaftsbad und 1 toilette geben. je nach beschaffenheit des gebäudes und entscheidungen der bewohner/innen eine ausreichende anzahl. die frage hier ist ja, ob es sinnvoll und nötig ist, daß ALLE zimmer ein eigenes bad haben oder ob z.b. in einem etagen-seitenflügel mit 6 oder 7 zimmern evtl. gemeinschaftliche sanitäranlagen eingerichtet werden können.

vielfalt statt einfalt
die vielfalt bietet doch viel mehr möglichkeiten als der standart. und bei gutem willen können auch noch einzelwünsche berücksichtigt werden. am „besten“ wäre für jede/n einzeln ein großes bad, barrierefrei und mit allem pipapo und reinigungsservice. das wird am geld scheitern (schätze ich mal), bei einigen auch am anspruch. es wird sicherlich auch nicht gehen, daß für jede/n in allen aspekten einzellösungen gefunden werden. aber ich denke, daß in jedem einzelnen bereich gemeinschaftslösungen gefunden werden können, und einige einzelwünsche/-bedürfnisse durchaus beachtung finden können, etwa so wie in meinem beispiel zu bad und wc. dazu bedarf es allerdings einer guten gruppen-diskussions-struktur und einer guten planung. das sollte halt entwickelt werden.

gemeinschaftlicher betrieb der küche /kantine
zum thema gemeinschaftsküche/kantine: es wird sicher nicht gehen, daß alle 100 personen ihre lieblingsmarmelade ständig vorfinden, die brotscheiben die individuelle dicke haben und die margariene die optimale konsistenz. was ist der maßstab, was könnte der maßstab sein?

(fortsetzung folgt) ha:p

 

 

 

 

 

 

an dieser stelle ist erstmal schluß, hauptsächlich weil schon die (berechtigte) kritik geäußert wurde, meine artikel seien zu schwer lesbar. ich werde versuchen, einige dinge zu verändern. als erstes mehr struktur, nicht zu lange artikel…

 

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